FAQ zum industriellen Schockgefrieren und zu Gefrierzwischenlagen
Effizientes Schockgefrieren hängt von drei entscheidenden Faktoren ab: kalter Luft, einem hohen Luftstrom und einer gleichmäßigen Luftverteilung rund um das Produkt.Wenn der Luftstrom nicht ungehindert durch gestapelte Palettenladungen strömen kann, dauert das Einfrieren länger, wird ungleichmäßiger und benötigt mehr Energie.
Die FreezeTeq Ventilationszwischenlagen sind so konzipiert, dass sie Luftkanäle zwischen den gestapelten Schichten von Kartons oder Kisten schaffen. Dadurch kann die kalte Luft bis in die Mitte der Palettenladung gelangen. Die Gefriereffizienz wird verbessert, ohne dass größere Änderungen an der bestehenden Gefrieranlage erforderlich sind.
FreezeTeq Zwischenlagen zeichnen sich durch eine stabile und gleichzeitig offene Konstruktion aus, die einen hohen Luftstrom ermöglicht. Dies trägt zu kürzeren Gefrierzeiten, einem geringeren Energieverbrauch und niedrigeren Gefrierkosten bei.
In den folgenden FAQ erfahren Sie mehr über das industrielle Schockgefrieren und darüber, wie Zwischenlagen zur Optimierung von Gefrier-, Auftau- und Temperierprozessen eingesetzt werden können.
FAQ zum Schockgefrieren – Inhaltsübersicht
Was ist Schockfrosten?
Schockfrostenist ein industrielles Gefrierverfahren, bei dem sehr kalte Luft mit hoher Geschwindigkeit an Lebensmitteln vorbeigeführt wird, um diese möglichst schnell und gleichmäßig einzufrieren.
Ziel ist es, dem Produkt möglichst effizient Wärme zu entziehen. Schnelleres Einfrieren unterstützt eine höhere Produktionskapazität, eine bessere Energieeffizienz und eine hohe Produktqualität.
Schockrosten wird unter anderem für Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch, Geflügel, Backwaren, Fertiggerichte und viele weitere Lebensmittel eingesetzt, bei denen Qualität, Textur und Haltbarkeit eine wichtige Rolle spielen.
Problem: Langsames oder ungleichmäßiges Einfrieren verlängert die Prozesszeit.
Lösung: Den Kontakt zwischen kalter Luft und Produkt verbessern.
Effekt: Schnelleres Einfrieren, bessere Produktqualität und ein effizienterer Betrieb der Gefrieranlage.
Warum ist die Gefriergeschwindigkeit für die Lebensmittelqualität wichtig?
Die Gefriergeschwindigkeit beeinflusst die Bildung von Eiskristallen im Produkt.
Bei langsamem Einfrieren haben Wassermoleküle mehr Zeit, größere Eiskristalle zu bilden. Diese können die Zellstruktur des Produktes beschädigen.
Schnelleres Einfrieren führt zur Bildung kleinerer Eiskristalle und trägt dazu bei, Textur, Festigkeit und die allgemeine Produktqualität besser zu erhalten.
Für Lebensmittelhersteller ist dies auch aus wirtschaftlicher Sicht relevant. Eine höhere Produktqualität kann eine bessere Marktpositionierung unterstützen, während ein unzureichend kontrollierter Gefrierprozess den Produktwert beeinträchtigen kann.
Kernaussage: Schnelleres und gleichmäßigeres Einfrieren hilft dabei, Textur, Aussehen und Produktintegrität zu bewahren.
Warum ist der Luftstrom beim Schockgefrieren so wichtig?
Der Luftstrom ist entscheidend, weil die kalte Luft die Oberfläche des Produktes erreichen muss, um ihm Wärme zu entziehen. Wenn die Luft lediglich außen um eine Palettenladung herumströmt, frieren die äußeren Produktschichten zuerst ein, während die mittleren Schichten wesentlich länger benötigen.
Luft wählt grundsätzlich den Weg des geringsten Widerstands. Ohne Luftkanäle zwischen den einzelnen Produktschichten kann die kalte Luft die Palettenladung umgehen, anstatt durch sie hindurchzuströmen.
Genau auf diesem Prinzip basiert die Konstruktion der FreezeTeq Zwischenlagen: maximaler freier Raum mit möglichst wenigen Hindernissen und Blockaden zwischen den gestapelten Schichten.
Dadurch kann die Luft wesentlich effizienter durch die gesamte Palettenladung strömen.
Problem: Die Luft strömt am Produkt vorbei.
Lösung: Gefrierzwischenlagen einsetzen, um Luftkanäle zu schaffen.
Effekt: Gleichmäßigeres Einfrieren und kürzere Gefrierzeiten.
Kann ein Tiefkühllager als Schockfrostanlage verwendet werden?
Ein herkömmliches Tiefkühllager ist normalerweise nicht dafür ausgelegt, als Schockgefrieranlage zu arbeiten.
Tiefkühlräume dienen in erster Linie dazu, bereits gefrorene Produkte auf einer stabilen Temperatur zu halten. Schockgefrieranlagen hingegen müssen große Wärmemengen in möglichst kurzer Zeit aus noch vergleichsweise warmen Produkten abführen.
In einem normalen Tiefkühllager können unter anderem folgende Voraussetzungen fehlen:
- ausreichende Kälteleistung;
- ausreichende Luftgeschwindigkeit;
- eine geeignete Luftverteilung;
- ausreichend niedrige Betriebstemperaturen für effizientes Schockgefrieren.
Allein durch den Einbau zusätzlicher Ventilatoren wird ein herkömmlicher Tiefkühlraum daher noch nicht zu einer effizienten Schockgefrieranlage. Das gesamte System muss für die erforderliche Gefrierleistung ausgelegt sein.
Es gibt jedoch Anlagen, die speziell für den Einbau in bestehenden Tiefkühllagern entwickelt wurden und die kalte Raumluft gezielt durch die einzufrierenden Palettenladungen „saugen“.
Kernaussage: Effiziente Schockgefrieranlagen sind speziell dafür konzipiert, einen möglichst hohen Luftstrom durch sämtliche Palettenladungen zu leiten und so ein schnelles und gleichmäßiges Einfrieren zu gewährleisten
Was ist beim Schockfrosten wichtiger: niedrige Temperatur oder hoher Luftstrom?
Beides ist wichtig.
Eine niedrige Temperatur schafft die Voraussetzung für schnelles Einfrieren. Der Luftstrom entscheidet jedoch darüber, ob die kalte Luft die Produktoberfläche tatsächlich erreicht.
Selbst ein sehr kalter Gefrierraum kann Produkte nur langsam einfrieren, wenn die Luftzirkulation unzureichend ist. Bleibt wärmere Luft an der Produktoberfläche stehen, kann das Produkt die volle Kühlwirkung der kalten Raumluft nicht nutzen.
Die besten Ergebnisse entstehen durch die Kombination von:
- der richtigen Gefriertemperatur
- einem hohen, aber kontrollierten Luftstrom
- einem niedrigen Luftwiderstand
- einer gleichmäßigen Luftverteilung durch die gesamte Palettenladung.
Gefrierzwischenlagen unterstützen diesen Prozess, indem sie dafür sorgen, dass kalte Luft zwischen den Produktschichten hindurchströmt und nicht nur außen an den Paletten vorbeigeführt wird.
Problem: Langsames und ungleichmäßiges Einfrieren einer Charge im Schockgefrierer.
Lösung: Palettenpositionierung und Zwischenlagen so einsetzen, dass die kalte Luft sämtliche Paletten und Kartonoberflächen erreichen kann.
Effekt: Schnelleres und gleichmäßigeres Einfrieren in industriellen Schockgefrieranlagen
Verkürzt eine höhere Ventilatorleistung immer die Gefrierzeit?
Nein.
Eine Erhöhung der Ventilatorleistung hat Grenzen. Größere oder schneller laufende Ventilatoren können zwar den Luftstrom erhöhen, die Ventilatormotoren geben jedoch gleichzeitig Wärme an den Gefrierraum ab. Ab einem bestimmten Punkt kann eine höhere Ventilatorleistung daher den Energieverbrauch deutlich erhöhen, ohne die Gefrierzeit entsprechend zu verkürzen.
Das Ziel ist nicht einfach mehr Luftstrom, sondern ein besserer Luftstrom durch das Produkt.
Deshalb sind die Gestaltung der Luftführung und die Abstände zwischen den einzelnen Produktschichten so wichtig.
Eine gut konstruierte Zwischenlage kann dabei helfen, den vorhandenen Luftstrom effizienter zu nutzen, indem blockierte Bereiche reduziert werden und die kalte Luft besser bis in die Mitte der Palettenladung gelangt.
Beim Einsatz effizienter Gefrierzwischenlagen mit geringem Luftwiderstand kann die Ventilatorleistung in vielen Fällen sogar deutlich reduziert werden. Dadurch lassen sich spürbare Energieeinsparungen erzielen, ohne die Gefrierzeit zu verlängern.
Problem: Eine erhöhte Ventilatorleistung in Schockgefrieranlagen führt zu einem stark steigenden Energieverbrauch.
Lösung: Zwischenlagen mit geringem Luftwiderstand einsetzen.
Effekt: Eine reduzierte Ventilatorleistung kann in industriellen Schockgefrieranlagen erhebliche Energieeinsparungen ermöglichen.
Temperaturmessung in Schockfrostanlagen
Die Raumtemperatur in Schockgefrieranlagen wird üblicherweise mit mehreren fest installierten und kabelgebundenen Sensoren gemessen. Diese liefern in der Regel einen guten Überblick über die Temperatur im Gefrierraum.
Die Produkttemperatur wird dagegen häufig mit Temperatur-Datenloggern erfasst, die an ausgewählten Positionen innerhalb einer Gefriercharge platziert werden.
Nach Abschluss des Gefrierprozesses werden die gespeicherten Daten ausgelesen und analysiert, sodass der Prozess bei Bedarf entsprechend angepasst werden kann.
Traditionell war es jedoch schwierig, Produkttemperaturen in Schockgefrieranlagen in Echtzeit zu messen, da kabelgebundene Temperatursensoren innerhalb von Palettenladungen kaum praktikabel sind.
Auch drahtlose Sensoren auf Basis von Bluetooth oder WLAN können problematisch sein. Industrielle Gefrierräume wirken häufig wie Faradaysche Käfige und erschweren dadurch die Übertragung von Funksignalen erheblich.
Da Echtzeitdaten zur Produkttemperatur für eine effiziente Steuerung des Gefrierprozesses wichtig sind, bietet FreezeTeq spezielle drahtlose Temperatursensoren an. Diese arbeiten mit einer Frequenz und einem Übertragungsprotokoll, die auch für den Einsatz innerhalb industrieller Gefrieranlagen und während des gesamten Produktionszyklus geeignet sind.
Mehr über drahtlose Temperatursensoren für Schockgefrieranlagen erfahren
Problem: Die Produkttemperatur in Schockgefrieranlagen lässt sich nur schwer in Echtzeit messen.
Lösung: Drahtlose FreezeTeq Temperatursensoren einsetzen, die Daten aus dem Gefrierraum übertragen können.
Effekt: Der Gefrierprozess kann für jede Charge gezielter überwacht und optimiert werden.
Was sind Gefrierzwischenlagen?
Gefrierzwischenlagen, teilweise auch als Frostmatten oder Ventilationszwischenlagen bezeichnet, sind speziell entwickelte Elemente, die eine Luftzirkulation zwischen gestapelten Schichten von Kartons oder Kisten ermöglichen.
Sie entsprechen in der Regel ungefähr den Abmessungen von EUR-Paletten mit 120 × 80 cm oder Industriepaletten mit 120 × 100 cm und können aus Holz, Karton, Stahl oder Kunststoff hergestellt werden.
Die Zwischenlagen werden zwischen die einzelnen Schichten gestapelter Kartons oder Kisten gelegt, um eine Belüftung zwischen den Schichten zu ermöglichen. Mehr über die FreezeTeq Zwischenlagen erfahren
Kernaussage: Ventilationszwischenlagen ermöglichen eine bessere Luftzirkulation zwischen gestapelten Produktschichten
Welche Kriterien sind bei der Auswahl von Gefrierzwischenlagen wichtig?
- 1. Luftstrom ermöglichen
Da der wichtigste Zweck einer Zwischenlage darin besteht, den Luftstrom zwischen den einzelnen Kartonschichten zu ermöglichen, sind insbesondere ihre Höhe und die Offenheit der Konstruktion entscheidend.
Grundsätzlich kann eine höhere Zwischenlage mehr freien Raum für den Luftstrom schaffen.
Dabei muss selbstverständlich berücksichtigt werden, ob in der Schockgefrieranlage ausreichend Platz für die zusätzliche Höhe der Palettenladung vorhanden ist. - Unterstützung der Kartonschichten
Die in der Lebensmittelindustrie verwendeten Kartons werden zunehmend dünner. Dadurch können sie beim Stapeln leichter einsinken oder einknicken.
Gibt ein einzelner Karton nach, kann sich die entstandene Unebenheit leicht auf die gesamte Kartonschicht und anschließend auf die komplette Palettenladung übertragen. Die Ladung wird dadurch instabil.Die FreezeTeq NFS-III Gefrierzwischenlage bietet eine besondere Unterstützung der Kartonschichten von Kante zu Kante und kann daher auch während des Straßentransports eingesetzt werden.
- 3. Qualität und Lebensdauer
Gefrierzwischenlagen werden unter anspruchsvollen Bedingungen eingesetzt.
Die Qualität und Lebensdauer der Zwischenlagen sowie die durch ihren Einsatz erzielten Einsparungen sind deshalb entscheidende Faktoren für den Return on Investment.
Kernaussage: Zwischenlagen unterscheiden sich erheblich voneinander. Entscheidend ist, welche Eigenschaften für Ihre spezifische Anwendung am wichtigsten sind.
Mit einer Höhe von 50 mm sowie einer stabilen und gleichzeitig offenen Konstruktion bieten FreezeTeq Zwischenlagen eine besonders effiziente Luftführung.
Zusammen mit der Unterstützung der Kartonschichten und der langen Lebensdauer trägt dies zu einem attraktiven Return on Investment bei.
Wie verbessern Gefrierzwischenlagen das Schockfrosten?
Ventilationszwischenlagen werden zwischen die Schichten von Kartons, Kisten oder anderen Verpackungen gelegt, um während des Schockfrostens offene Luftkanäle zu schaffen.
Dadurch kann die kalte Luft mit einer größeren Oberfläche des Produktes in Kontakt kommen und Wärme auch aus der Mitte einer Palettenladung effizienter abführen.
Gleichzeitig wird die Luftzirkulation innerhalb des gesamten Gefrierraums verbessert.
Dies ermöglicht einen schnelleren und gleichmäßigeren Gefrier- oder Auftauprozess und kann sowohl zu kürzeren Gefrierzeiten als auch zu erheblichen Energieeinsparungen und einer verbesserten Produktqualität führen.
Gefrierzwischenlagen können unter anderem beitragen zu:
- schnellerem Wärmeentzug
- gleichmäßigerem Einfrieren
- kürzeren Gefrierzeiten;
- geringerem Energieverbrauch
- niedrigeren CO₂-Emissionen
- einer besseren Nutzung der bestehenden Gefrierkapazität
- höherer Produktqualität durch gleichmäßigere Gefrierprozesse
- einem geringeren Risiko eingedrückter Kartons und dadurch höheren Stabilität der Palettenladungen
Kernaussage: Zwischenlagen verbessern die Luftzirkulation im Gefrierraum und ermöglichen es der kalten Luft, auch Kartonoberflächen in der Mitte der Palettenladungen besser zu erreichen.
Wie beeinflussen Gefrierzwischenlagen die Gefrierzeit?
Die Gefrierzeit einer Charge wird dadurch bestimmt, wann die am langsamsten einfrierende Palette oder der am langsamsten einfrierende Karton die vorgegebene Zieltemperatur erreicht hat.
Lange Gefrierzyklen verbrauchen unnötig Energie, reduzieren den Durchsatz und belegen die vorhandene Gefrierkapazität länger als erforderlich.
Durch einen verbesserten Luftstrom durch die Palettenladungen können Zwischenlagen zu kürzeren und effizienteren Gefrierprozessen beitragen
Das Ziel besteht deshalb darin, zu vermeiden, dass einzelne Kartons oder Paletten innerhalb einer Charge wesentlich langsamer einfrieren als die übrigen.
Ohne Zwischenlagen können die mittleren Schichten einer Palette nur indirekt gekühlt werden und dadurch wesentlich langsamer einfrieren.
Wenn Luft ungehinderter durch die Palettenladungen strömen kann, lässt sich die Wärme von mehr Seiten des Produktes abführen.
Zwischenlagen zwischen den einzelnen Kartonschichten ermöglichen nicht nur, dass der kalte Luftstrom bis in die Mitte der Paletten gelangt. Sie verbessern gleichzeitig die Luftzirkulation im gesamten Gefrierraum.
Dadurch kann die kalte Luft auch Palettenladungen am gegenüberliegenden bzw. weiter entfernten Ende des Gefrierraums besser erreichen.
Insgesamt führt dies zu einem gleichmäßigeren Gefrierprozess und kann die benötigte Gesamtzeit reduzieren, bis die gesamte Charge die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat.
Problem: Die Mitte der Palette friert zu langsam ein.
Lösung: Mit Zwischenlagen offene Luftkanäle schaffen.
Effekt: Schnelleres und gleichmäßigeres Einfrieren.
Wie reduzieren Gefrierzwischenlagen den Energieverbrauch?
Das Grundprinzip aller Zwischenlagen besteht darin, den Luftstrom zwischen den gestapelten Kartonschichten zu verbessern.
Dadurch können Zwischenlagen – je nach Konstruktion in unterschiedlichem Umfang – die Gefrierzeit reduzieren und somit auch den Energieverbrauch senken, der mit der Dauer des Gefrierzyklus verbunden ist.
Wesentlich größere Energieeinsparungen können jedoch erzielt werden, wenn zusätzlich die Ventilatordrehzahl reduziert werden kann – selbstverständlich ohne die Gefrierzeit zu verlängern.
Der Grund dafür ist, dass Ventilatoren nicht nur elektrische Energie benötigen, sondern gleichzeitig Wärme erzeugen.
Je höher die Ventilatordrehzahl, desto mehr Energie wird verbraucht und desto mehr Wärme wird in den Gefrierraum eingebracht.
Diese zusätzliche Wärme muss anschließend wieder durch die Kälteanlage abgeführt werden, wodurch der Gesamtenergieverbrauch zusätzlich steigt.
Erfahren Sie Mehr über Gefrierstrategien
Mit ihren 50 mm hohen, offenen Profilen sind FreezeTeq Gefrierzwischenlagen speziell dafür konstruiert, einen hohen Luftstrom bei gleichzeitig sehr geringem Luftwiderstand zu ermöglichen.
In der Praxis bedeutet dies, dass weniger Luftdruck erforderlich ist, um genügend kalte Luft durch den Gefrierraum und die Palettenladungen zu bewegen.
Ein geringerer erforderlicher Luftdruck kann eine niedrigere Ventilatordrehzahl ermöglichen – und genau darin liegt eines der größten Potenziale zur Energieeinsparung.
Problem: Hoher Energieverbrauch und lange Gefrierzyklen in industriellen Schockgefrieranlagen.
Lösung: Ventilationszwischenlagen einsetzen, um den Luftstrom zu verbessern und der kalten Luft Zugang zu einer größeren Anzahl von Kartonoberflächen zu ermöglichen.
Effekt: Reduzierter Energieverbrauch und kürzere Gefrierzyklen.
Wie verbessern Gefrierzwischenlagen die Produktqualität?
Aus Sicht der Produktqualität ist grundsätzlich eine möglichst kurze Gefrierzeit wünschenswert.
Bei langsamen oder ungleichmäßigen Gefrierprozessen besteht das Risiko, dass sich im Produkt größere Eiskristalle bilden.
Diese Eiskristalle können die Struktur des Produktes sowie seine Fähigkeit beeinflussen, Flüssigkeit zu binden. Im Ergebnis können sich Aussehen, Textur und Produktqualität unerwünscht verändern.
Auch beim Auftauen ist ein gleichmäßiger und kontrollierter Prozess für die gesamte Charge wichtig.
Wenn Teile einer Charge wesentlich früher aufgetaut sind als andere, können diese mehr Flüssigkeit verlieren und dadurch trockener werden.
Darüber hinaus besteht das Risiko eines Bakterienwachstums, wenn die zuerst aufgetauten Produkte zu lange außerhalb der vorgesehenen Lagertemperatur liegen.
Da Zwischenlagen sowohl kürzere als auch gleichmäßigere Gefrier- und Auftauprozesse unterstützen, können sie entsprechend zur Verbesserung der Produktqualität beitragen.
Für Lebensmittelhersteller bedeutet dies eine bessere Qualitätskontrolle, gleichmäßigere Lieferungen an die Kunden und letztlich die Möglichkeit einer besseren Produktwertschöpfung.
Problem: Ungleichmäßige Gefrier- oder Auftauprozesse beeinträchtigen die Produktqualität.
Lösung: Den Luftstrom zwischen den Produktschichten mit Ventilationszwischenlagen verbessern.
Effekt: Gleichmäßigeres Einfrieren und Auftauen der gesamten Charge bzw. Palettenladung.
Wie sieht eine gute Luftführung in einer Schockfrostanlage aus?
Eine gute Luftführung sorgt dafür, dass die kalte Luft gleichmäßig durch alle Palettenladungen geführt und anschließend zum Verdampfer zurückgeleitet wird.
Da Luft grundsätzlich den Weg des geringsten Widerstands wählt, müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden, um sie gezielt durch alle Produktladungen im Gefrierraum zu führen.
Wichtige Grundsätze für eine effiziente Luftführung sind:
- Die Luft sollte durch die Produktladung strömen und nicht nur außen daran vorbeigeführt werden
- Die Anordnung innerhalb des Gefrierraums sollte Luft-Bypässe möglichst verhindern
- Die Ausrichtung der Paletten sollte zur Richtung des Luftstroms passen
- Der Luftwiderstand sollte minimiert werden
- Zwischenlagen sollten offene Luftkanäle zwischen den einzelnen Produktschichten schaffen
Kernaussage: Eine gleichmäßige Luftverteilung ist eine wesentliche Voraussetzung für schnelles, gleichmäßiges und energieeffizientes Schockfrosten.
Welche Rolle spielt der Verdampfer beim Schockfrosten?
Der Verdampfer entzieht der Luft Wärme und kühlt sie ab, bevor sie erneut durch den Gefrierraum geführt wird.
Ein effizienter Verdampfer für Schockgefrieranlagen muss über eine ausreichende Wärmeübertragungsfläche, einen geeigneten Lamellenabstand und Ventilatoren verfügen, die ausreichend Luft durch den Produktbereich bewegen können.
Wenn der Verdampfer durch Eis oder Reif blockiert wird, nimmt der Luftstrom ab und die Gefrierleistung verschlechtert sich.
Dadurch können sowohl die Gefrierzeit als auch der Energieverbrauch steigen.
Die Leistungsfähigkeit einer Schockgefrieranlage hängt daher sowohl von der verfügbaren Kälteleistung und einer regelmäßigen Wartung als auch von einer effizienten Luftführung ab.
Kernaussage: Ein korrekt dimensionierter und gut gewarteter Verdampfer ist eine zentrale Voraussetzung für eine leistungsfähige Schockgefrieranlage.
Warum reduziert Reif die Effizienz einer Schockgefrieranlage?
Reif und Eis blockieren den Luftstrom durch die Lamellen des Verdampfers.
Wird der Luftstrom eingeschränkt, gelangt weniger kalte Luft zum Produkt. Der Gefrierprozess wird dadurch langsamer und weniger effizient.
Reifbildung kann unter anderem durch Feuchtigkeit aus den Produkten, undichte Türen, unzureichende Abdichtung des Gefrierraums, unvollständige oder unzureichende Abtauzyklen.verursacht werden.
Für einen effizienten Schockgefrierprozess sollten unter anderem folgende Punkte regelmäßig kontrolliert werden:
- Türdichtungen
- Funktion der Abtauzyklen
- Entwässerung und Siphons
- Reif- und Eisbildung am Verdampfer
- Luftstrom vor und hinter dem Verdampfer
Kernaussage: Reifbildung behindert den Luftstrom und reduziert dadurch die Effizienz der Schockgefrieranlage.
Warum sind Türdichtungen beim Schockfrosten wichtig?
Undichte Türdichtungen lassen warme und feuchte Luft in den Gefrierraum gelangen.
Dadurch erhöhen sich sowohl die Wärmelast als auch die Feuchtigkeitsbelastung der Anlage.
Die eintretende Feuchtigkeit kann am Verdampfer gefrieren, den Luftstrom behindern und den Gefrierprozess verlangsamen.
Selbst kleine Undichtigkeiten können die Effizienz der Anlage beeinträchtigen.Gut gewartete Türdichtungen sind deshalb eine der einfachsten Maßnahmen, um eine stabile Gefrierleistung zu unterstützen.
Problem: Warme und feuchte Luft gelangt in den Gefrierraum.
Lösung: Türdichtungen und die Dichtheit des Gefrierraums regelmäßig überprüfen und instand halten.
Effekt: Weniger Reifbildung, ein besserer Luftstrom und eine stabilere Gefrierleistung.
Wann ist der Gefrierzyklus abgeschlossen?
Das Ende eines Gefrierzyklus sollte nicht ausschließlich anhand der verstrichenen Zeit bestimmt werden, sondern auf Basis der Kerntemperatur des Produktes und validierter Prozessdaten.
Das Ziel besteht darin, die erforderliche Produkttemperatur zu erreichen, ohne unnötig lange weiterzufrieren.
Ein zu langes Einfrieren verbraucht zusätzliche Energie, reduziert die verfügbare Gefrierkapazität und kann die Austrocknung des Produktes verstärken.
FreezeTeq empfiehlt daher, die Kerntemperatur von Produkten an unterschiedlichen Positionen im Gefrierraum drahtlos zu überwachen, um den optimalen Zeitpunkt für die Entnahme der Charge bestimmen zu können. Ddrahtlose Temperatursensoren
Ein gut definierter Gefrierprozess sollte unter anderem folgende Parameter berücksichtigen:
- Ziel-Kerntemperatur
- Entnahmetemperatur
- Temperaturausgleichszeit
- Produkttyp und Produktgröße
- Palettenkonfiguration
- Beladungsmuster der Gefrieranlage
Problem: Gefrierchargen sind selten vollkommen identisch. Die erforderliche Gefrierzeit kann daher erheblich variieren und wird letztlich durch den am langsamsten einfrierenden Karton bestimmt. Faustregeln können deshalb unzuverlässig sein.
Lösung: Drahtlose Echtzeitmessungen in mehreren Kartons und an unterschiedlichen Positionen ermöglichen eine genaue Überwachung jedes Gefrierzyklus.
Effekt: Eine bessere Kenntnis des tatsächlichen Gefrierverlaufs hilft, unnötig lange Gefrierzeiten zu vermeiden, Energie zu sparen und die vorhandene Gefrierkapazität besser auszunutzen.
Können Gefrierzwischenlagen in bestehenden Schockgefrieranlagen eingesetzt werden?
Ja. Ventilationszwischenlagen werden häufig eingesetzt, um die Luftzirkulation in bestehenden Gefrieranlagen zu verbessern, ohne dass größere Umbauten erforderlich sind.
Werden sie zwischen die einzelnen Produktschichten gelegt, entstehen offene Luftkanäle durch die Palettenladung.
Dadurch sind Gefrierzwischenlagen eine praktische Optimierungsmöglichkeit für Unternehmen, die ihre Gefriereffizienz verbessern möchten, bevor sie größere Investitionen in neue oder umgebaute Gefriertechnik tätigen.
FreezeTeq Gefrierzwischenlagen sind darauf ausgelegt, den Gefrierprozess zu verbessern und gleichzeitig Energieverbrauch und Betriebskosten zu reduzieren.
Kernaussage: Ventilationszwischenlagen sind eine einfache und vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit, Gefrier- und Auftauprozesse sowohl hinsichtlich Qualität als auch Wirtschaftlichkeit zu optimieren.
Können Zwischenlagen auch während des Transports eingesetzt werden?
Ja, je nach Anwendung.
Da Gefrierprozesse zunehmend an spezialisierte externe Tiefkühllager ausgelagert werden, kann es sinnvoll sein, die Zwischenlagen bereits am Produktionsstandort in die Palettenladung einzulegen.
Dadurch muss die Ware im Tiefkühllager vor dem Schockfrosten nicht erneut umgepackt werden.
Ja, je nach Anwendung.
Da Gefrierprozesse zunehmend an spezialisierte externe Tiefkühllager ausgelagert werden, kann es sinnvoll sein, die Zwischenlagen bereits am Produktionsstandort in die Palettenladung einzulegen.
Dadurch muss die Ware im Tiefkühllager vor dem Schockfrosten nicht erneut umgepackt werden.
Die FreezeTeq NFS-III Zwischenlage verfügt über eine spezielle Unterstützung der Kartonschichten von Kante zu Kante. Dadurch ist sie auch für den Transport geeignet und trägt selbst bei anspruchsvoller Handhabung dazu bei, die Stabilität und Integrität der Palettenladung zu erhalten.
Problem: Eingedrückte Kartons und instabile Palettenladungen bei Handhabung und Transport.
Lösung: Stabile Zwischenlagen mit vollständiger Unterstützung der Kartonschichten einsetzen.
Effekt: Prozesskosten können reduziert werden, da die Zwischenlagen bereits am Produktionsstandort eingesetzt werden können und ein zeitaufwendiges Umpacken vor dem Schockfrosten entfällt.
Was sind typische Anzeichen für einen schlechten Luftstrom in einer Schockfrostanlage?
Typische Anzeichen für eine unzureichende Luftzirkulation sind:
- lange Gefrierzeiten
- ungleichmäßige Kerntemperaturen
- äußere Produktschichten, die wesentlich schneller einfrieren als mittlere Schichten
- hoher Energieverbrauch pro Charge
- starke Reifbildung am Verdampfer
- schwankende Produktqualität
- Engpässe bei der verfügbaren Gefrierkapazität
Treten solche Probleme auf, sollten die Palettenkonfiguration, mögliche Luft-Bypässe, das Beladungsmuster der Gefrieranlage und der Einsatz von Zwischenlagen überprüft werden.
Wann sollte der Einsatz von Gefrierzwischenlagen in Betracht gezogen werden?
Ventilationszwischenlagen können eine sinnvolle Lösung sein, wenn Gefrierzeit, Energieverbrauch oder eine ungleichmäßige Produkttemperatur die Produktionseffizienz begrenzen.
Typische Situationen sind:
- Palettenladungen frieren oder tauen ungleichmäßig
- mittlere Produktschichten erreichen die Zieltemperatur zu langsam
- Gefrier- oder Auftauzyklen dauern länger als erwartet
- der Energieverbrauch ist hoch
- die vorhandene Gefrier- oder Auftaukapazität stellt einen Engpass dar
- die Produktqualität unterscheidet sich zwischen einzelnen Palettenschichten
- das Unternehmen möchte seinen Prozess optimieren, ohne größere Änderungen an der Gefrieranlage vorzunehmen
Sind Gefrierzwischenlagen sowohl zum Auftauen als auch zum Einfrieren geeignet?
Ja – Das gleiche Prinzip der Luftführung, das beim Gefrieren gilt, ist auch für Auftau- und Temperierprozesse relevant.
Die Luft sollte die Produktoberflächen möglichst gleichmäßig erreichen, damit ein kontrollierter und homogener Prozess entsteht. Zwischenlagen können deshalb sowohl beim Einfrieren als auch beim Auftauen und Temperieren zu einer gleichmäßigeren Prozessführung beitragen.
Was ist der größte Vorteil von FreezeTeq Gefrierzwischenlagen?
FreezeTeq Gefrierzwischenlagen werden mit besonderem Fokus auf eine optimale Luftstromgeometrie, hohe Langlebigkeit und einfache Handhabung entwickelt.
Das Design konzentriert sich auf Leistung, Hygiene und Nachhaltigkeit und hilft unseren Kunden dabei, bessere Gefrierergebnisse bei niedrigeren Betriebskosten zu erzielen.
Der wichtigste Vorteil besteht in einem verbesserten Luftstrom durch gestapelte Lebensmittelprodukte während des Schockfrostens oder Auftauens. Ein besserer Luftstrom kann sowohl die Gefrierzeit verkürzen, den Energieverbrauch reduzieren, die Temperaturverteilung verbessern sowie zu einer höheren und gleichmäßigeren Produktqualität beitragen.
Kurz gesagt: FreezeTeq Gefrierzwischenlagen helfen der kalten Luft dabei, das Produkt effizienter zu erreichen.
Problem: Der Luftstrom innerhalb der Palettenladung wird blockiert.
Lösung: Offene Gefrierzwischenlagen zwischen den Produktschichten einsetzen.
Effekt: Schnelleres, gleichmäßigeres und energieeffizienteres Schockfrosten.
Wann lohnt es sich, Zwischenlagen in den Gefrierprozess zu integrieren?
Der Einsatz von Gefrierzwischenlagen kann besonders interessant sein, wenn Sie:
- Ihre Gefrierkapazität erweitern möchten
- Probleme mit langsamem oder ungleichmäßigem Einfrieren haben
- mit hohen Energiekosten konfrontiert sind
- Produktbeschädigungen, eingedrückte Kartons oder instabile Palettenladungen vermeiden möchten.
Welche Faktoren sind bei der Auswahl einer Zwischenlagenlösung besonders wichtig?
Mit dem Einsatz von Zwischenlagen können unterschiedliche Ziele verfolgt werden.
Zu den wichtigsten Entscheidungskriterien gehören:
- Soll die Gefrierzeit reduziert werden?
- Sollen Energiekosten eingespart werden?
- Gibt es Qualitätsprobleme aufgrund ungleichmäßiger Gefrierprozesse?
- Sollen die Zwischenlagen heute oder zukünftig auch während des Transports eingesetzt werden?
- Gibt es Probleme mit der Kartonqualität oder eingedrückten Kartons?
- Wie wichtig sind einfache Handhabung und hohe Langlebigkeit?
- Soll die Lösung zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens beitragen?
- Welche Lebensdauer und welcher Return on Investment werden erwartet?
Automatisches oder manuelles Einlegen und Entnehmen von Zwischenlagen
FreezeTeq Zwischenlagen sind sowohl für manuelle als auch für automatisierte Handhabungssysteme ausgelegt und können dadurch zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz beitragen, ohne dass größere Änderungen an der vorhandenen Infrastruktur erforderlich sind.
Unternehmen, die eine begrenzte Anzahl von Paletten handhaben, legen und entnehmen die Zwischenlagen in der Regel manuell.
Eine Teilautomatisierung dieses Prozesses kann beispielsweise mithilfe automatischer Palettenwender erreicht werden. Mehr über Palettenwender erfahren
In vollständig automatisierten Prozessen können die Zwischenlagen mithilfe von Robotern automatisch eingelegt und wieder entnommen werden.
Lebensdauer und Return on Investment von Gefrierzwischenlagen
FreezeTeq Gefrierzwischenlagen bestehen aus langlebigem, recycelbarem HDPE und sind für viele Jahre wiederholter Nutzung ausgelegt – auch unter den anspruchsvollen Bedingungen industrieller Gefrierprozesse.
Der tatsächliche Return on Investment hängt selbstverständlich von der jeweiligen Anlage, den Gefrierprozessen, der Anzahl der Zyklen sowie den erzielten Energie- und Prozesseinsparungen ab. Auf Grundlage der Rückmeldungen unserer Kunden ist jedoch ein Return on Investment von weniger als sechs Monaten keine Seltenheit.
Wie kann man mit Gefrierzwischenlagen anfangen?
FreezeTeq bietet Produktmuster an, damit Sie sich selbst von der Konstruktion und Qualität der Zwischenlagen überzeugen können und insbesondere sehen können, wie diese Ihre Kartons unterstützen.
Um jedoch den vollständigen Effekt auf den Gefrierprozess beurteilen zu können, müssen die Zwischenlagen in allen Palettenladungen einer Gefriercharge eingesetzt werden.
Nur so kann das volle Potenzial der Zwischenlagen genutzt werden, indem die Luftzirkulation im gesamten Gefrierraum verbessert wird.
Sie können uns jederzeit gerne kontaktieren oder unseren kurzen Client Discovery Questionnaire ausfüllen.
Dank unserer langjährigen Erfahrung mit unterschiedlichsten Kunden und Anlagen weltweit unterstützen wir Sie gerne bei der Bewertung Ihrer aktuellen Konfiguration und bei der objektiven Identifizierung von Lösungen, mit denen sich Ihre Gefrierleistung maximieren lässt.
Selbstverständlich vollkommen unverbindlich.